<img height="1" width="1" style="display:none" src="https://www.facebook.com/tr?id=233107968369002&amp;ev=PageView&amp;noscript=1">
Kontakt
3 Minute(n) Lesedauer

Teil 2: Die sechs Schlüssel eines erfolgreichen Teams

7. Juli 2021 12:13:04 MESZ

Ein Team gehört unabdingbar dazu, ein Unternehmen ins Wachstum und zur Entfaltung zu bringen. Warum tun sich viele Unternehmensinhaber schwer, besonders am Anfang, dies wahrzuhaben?

Sicherlich spielt der Gedanke an Kosten eine Rolle, andererseits zögern Inhaber auch oft und lange Verantwortung abzugeben. Stecken da nicht auch noch mehr Ängste dahinter? Vielleicht Ängste, ob das eigene Produkt oder die eigene Dienstleitung sich im Markt wird behaupten können? Oder Ängste, die vielleicht in fehlendem Selbstbewusstsein begründet sind? Oder ist das eigene EGO gar zu hoch, um andere Meinungen neben sich gelten zu lassen? Die vermeintliche Ansicht, dass keiner es so gut machen kann, wie der Inhaber selbst?

Personal ist eine Kerninvestition, Personal generiert Geschäft.
Es ist sehr wohltuend zu sehen, wenn Unternehmensinhaber ihr Geschäft mit einem Team erfolgreich auf- und ausbauen. Das Team ist kein Hemmschuh, sondern hat die Entwicklung erst möglich gemacht. Die innere Einstellung des Inhabers ist bei der Bildung eines Teams von großer Bedeutung. Sieht ein Inhaber eher die Kosten als die Investition, eher die Probleme als die Chancen, eher den Aufwand als den Nutzen, steht er sich und dem eigenen Unternehmen im Weg. Haben wir folgende oder ähnliche Sätze schon gehört oder auch selbst gedacht?
„Bevor ich das anderen erkläre, und die es dann nicht so machen, wie ich es mir vorstelle, mache ich es lieber selbst. Geht schneller.“
„Heutzutage gibt es nur noch wenig gute Fachkräfte im Markt“.
„Ich finde keine guten Leute.“
„Personal schafft viele Probleme, und Konflikte will ich gar nicht erst haben.“
„Personal ist viel zu teuer, kann ich mir nicht leisten.“
„Die Leute haben zu wenig Interesse an ihrer Arbeit.“

Kann ein Unternehmensinhaber, der so denkt, das eigene Unternehmen voranbringen? Wohl kaum. Personal ist eine der Kerninvestitionen im Unternehmen. Jeder neue Mitarbeiter, der eingestellt wird, bedeutet einen besonderen Augenblick in der Entwicklung des Unternehmens. Das heißt, ein Unternehmensinhaber, der erkennt, dass Personal nicht nur gebraucht wird, um zu entlasten, um Arbeit aufzuteilen, sondern um das Unternehmen weiterzubringen und Geschäft zu generieren, ist auf dem richtigen Weg.

Beim Recruiting gilt: Nach Haltung einstellen!
Wenn wir diese innere Einstellung gewonnen und neue Stellen fürs Wachstum festgelegt haben, kommt natürlich die Frage auf, wen wir ins Unternehmen holen wollen. Hier müssen wir gut vorarbeiten, die Stelle und den erwünschten Beitrag der Stelle zum Unternehmenserfolg beschreiben und bereit sein, Zeit in die Auswahl von Kandidaten zu investieren. Es ist schließlich eine bedeutende Investition, meist von mehreren Hunderttausend Euro (!), wenn wir Vertragsdauer, Gehalt, soziale Kosten, Schulung, Reisen u.a. berücksichtigen. Daher ist es ratsam, Sorgfalt in der Auswahl von Kandidaten walten zu lassen. Bei der Einstellung gilt: Stellen wir zuerst nach Haltung ein, dann erst nach Fachkenntnissen! Fachkenntnisse lassen sich eher erlernen und auch im Nachhinein aktualisieren. Die Haltung aber ist ein entscheidender Faktor für die Höhe dessen, was ein Mitarbeiter für die in ihn getätigte Investition schließlich zurückgibt.

Eine Gruppe von Mitarbeitern ist noch lange kein fertiges Team. Als Inhaber sind wir daran interessiert, dass wir ein wirkliches Team aufbauen und um uns haben. Dafür sollten wir einmal die sechs Schlüssel für ein erfolgreiches Team näher betrachten:

2: Gemeinsames Ziel

Ziele leiten sich aus Träumen ab und schaffen Klarheit
Ziele justieren den Kompass im Unternehmen. Sie leiten sich aus der Vision des Unternehmers ab und tragen dazu bei, dass eine Vision nicht etwas schwer Greifbares bleibt. Eine Vision soll inspirieren. Ziele daraus gehen einher mit Messbarem, machen Träume, Wünsche, Vorhaben erklärbar und konkreter darstellbar. Als Unternehmensinhaber bedienen wir uns dafür gerne der SMART-Methode, denn erst durch das Spezifische, Messbare, Erreichbare (Achievable), Relevante und Terminierte wird eine Vorstellung zu einem echten Ziel. So können wir natürlich nachvollziehen, ob wir dabei sind, ein Ziel zu erreichen oder nicht. Mit der Festlegung von Zielen schaffen wir Klarheit – darüber, wo es hingehen soll und auch darüber, wie groß der Abstand ist zu dem, wo wir gegenwärtig stehen.

Gemeinsame Ziele erzeugen Momentum
Wie wir schon unter Teil 1, der guten Führung, ausgeführt haben, ist es eine Kernaufgabe von Unternehmensinhabern und Geschäftsführern, die Ziele für ihr Unternehmen festzulegen. Klug ist, wer das Team dazu einbindet, die Ziele bespricht. Oft kommen aus dem Team heraus Anregungen, die Ziele noch klarer und attraktiver werden lassen. Mitarbeiter arbeiten motivierter, wenn sie die Ziele des Inhabers und des Unternehmens kennen, und damit natürlich auch ihre eigenen Teilziele und Beiträge zur Zielerreichung. Für ein gemeinsames Ziel lohnt sich der Einsatz. Es zu erreichen, stellt einen gemeinsamen Erfolg dar. Daraus entsteht ein Ansporn, der zu einem größeren Momentum für das ganze Unternehmen werden kann, einer treibenden Kraft auf die tägliche Arbeit.

Kennen Sie die persönlichen Ziele Ihrer Teammitglieder?
Damit so richtig Bewegung reinkommt, sollte es Unternehmensinhabern ein Anliegen sein, die Mitarbeiter auch nach ihren persönlichen Zielen zu fragen. Teammitglieder werden umso produktiver sein, je mehr das Unternehmen ihnen die Möglichkeit gibt, auch ihre persönlichen Ziele zu verfolgen und zu erreichen. Diese können sehr unterschiedlich sein, z.B. der Bedarf einer flexibleren Zeitgestaltung, die Chance Neues zu erlernen oder finanzielle Rücklagen zu bilden. Eine auf Werte basierende Unternehmens-Strategie, solide Liquidität aus dem Geschäft, nachhaltige Positionierung im Markt, Wachstum und Schaffung von mehr Arbeitsplätzen, kontinuierliche Schulung – all das trägt dazu bei, dass Mitarbeiter ein Umfeld sehen, das ihnen Möglichkeiten der Entfaltung gibt. Es kann immer wieder beobachtet werden, dass Mitarbeiter sich mehr anstrengen und länger bleiben, wenn sie durch ihre berufliche Aktivität bewusst die Chance zur persönlichen Weiterentwicklung erhalten.

6 Steps Banner 750x230 (1)